Highlights

Testimonials, Anregungen, Gedanken, Tipps

Highlights Testimonials zur Beratung Walter Kraus,
Produktions- und Organisationsmanagement:

„Walter – I´ve always said you were one in a Million!! Thanks for your prompt reply … it worked perfectly.“
Carol Tatosian, Executive Operation Coordinator Beo Coherent | ROFIN: Rofin-Baasel Inc.

“We thank Walter Kraus for his highly dedicated and competent contribution within the last 17 years. He was instrumental to TOPTICA’s successful growth story.”
Dr. Thomas Weber, Toptica Photonics AG

Highlights Walter Kraus Beratung Produktion Logistik

Highlights Anregungen, Gedanken, Tipps
zu Produktionsmanagement und Organisationsentwicklung von Walter Kraus:

Supply Chain

Bereits vor Unternehmensgründung müssen 3 Fragen zur Supply Chain beantwortet werden:

  1. Welches Produkt will ich anbieten und verkaufen – und an welche Kunden
  2. Welche Wertschöpfung an diesem Produkt erzeuge ich selbst im Unternehmen?
  3. Welche Wertschöpfung beziehe ich von außen – und mit welchen Lieferanten?
    mehr zum Thema Supply Chain finden Sie in einem Artikel von Walter Kraus für die Zeitschrift „Technik in Bayern“ 2017 hier unter Medien
Verantwortung in der Produktion

Ein Mitarbeiter ohne eigene Ausführungsverantwortung funktioniert wie eine „Maschine“. Dadurch wird die Erzeugung von Produkten prozesssicher.
Allerdings entsteht damit ein hoher Kontrollaufwand: Wenn die Qualifikation und Verantwortung der Mitarbeiter niedrig ist, muss der Entwickler/Planer/Vorgesetzte dauernd darauf achten, dass (auch versehentlich) keine Fehler und Abweichungen passieren KÖNNEN (Poka Yoke – zu Deutsch: „unglückliche Fehler vermeiden“).
Die Lösung besteht also darin, eine Organisation aufzubauen, die Prozesssicherheit mit verantwortlichen Mitarbeitern garantiert!

Erzeugen, Herstellen, Produzieren, d.h. letztendlich Handwerk, sind die ursprünglichsten Tätigkeitsfelder der Menschheit

Wenn sich auch die Produktion bis heute stark gewandelt und häufig geographisch verlagert hat, so sollten wir uns doch bewusst sein, dass sie nach wie vor die Grundlage unserer Volkswirtschaft ist. Jedem Handels- oder Finanzgeschäft ist ein Erzeugungs- d.h. Produktionsprozess vorgelagert. Und wir wären nicht in der Lage, irgendwelche Dienstleistungen (Einkaufen, Essen gehen, Arztbesuch, Rechtsbeistand usw.) in Anspruch zu nehmen, wenn nicht ein Herstellungsprozess im Hintergrund stünde.

Gute Fehlerkultur in der Produktion

Wenn uns ein Fehler unterläuft, fühlen sich die meisten Mitarbeiter unwohl dabei.
Dafür gibt es drei wesentliche Gründe:

  1. Sie haben den grundsätzlichen Wunsch und Anspruch, das, was sie machen, „richtig und gut“ zu machen.
  2. Wenn sie als Kind etwas „falsch“ machten, hatte man vermutlich nicht zu ihnen gesagt: „Gut, dass dir das passiert ist, da kannst du prima daraus lernen!“. Üblicherweise wurden sie gemahnt, geschimpft oder sogar bestraft.
  3. In vielen Unternehmen ist es immer noch üblich Fehler von anderen zu nutzen, um Mitarbeiter zu diffamieren oder zumindest lächerlich zu machen. Dies hat natürlich zur Folge, dass Fehler peinlich sind und häufig vertuscht werden, damit sie andere, z.B. Kollegen nicht mitbekommen.

Insbesondere in der Herstellung von Produkten (Wertschöpfungsprozess) haben Fehler einschneidende Konsequenzen, weil sie eine Kettenreaktion auslösen können. Durch die übliche arbeitsteilige Produktion sind etliche Menschen/Unternehmen/Arbeitsplätze/Maschinen am Entstehungsprozess beteiligt. Die Gefahr eines Domino-Effekts ist groß. Im „einfachsten“ Fall wird ein Fertigungsfehler beim nächsten Arbeitsschritt entdeckt, schlimmer/teurer wird es, wenn der Fehler erst beim Endtest auffällt. Gravierend werden die Konsequenzen, wenn Sie ein fehlerhaftes Produkt ausliefern oder gar eine Rückrufaktion starten müssen (Produkthaftung).

Damit es erst gar nicht zu solch extremen Situationen kommt, die gerade durch Vertuschen von Fehlern entstehen, zudem die Lernfähigkeit eines Unternehmens zu den bedeutendsten Erfolgsfaktoren zählt, sollten Sie eine gute Fehlerkultur (Hansei) installieren:

  1. Fehler werden nicht kritisiert
  2. Es spielt keine Rolle, WER den Fehler gemacht hat
  3. Fehler werden nicht vertuscht, sondern mitgeteilt und gemeinsam mit allen davon Betroffenen ausgebügelt
  4. Fehler werden auf ihren Erkenntnisgewinn hin untersucht:
    A – Dummer Zufall – ist passiert – durchwinken
    B – Dieser Fehler kann wieder passieren – er liegt in einem Prozessfehler / einem Systemfehler / einer fehlerhaften Vorgehensweise / einem ungünstigen Glaubenssatz
  5. Im Fall B werden die Rahmenbedingungen / Prozesse geändert (Poka Yoke) um zu vermeiden, dass der gleiche Fehler nochmals oder öfter passiert.

Sie sehen – die Regeln sind an sich sehr einfach!

Das Wesentliche ist, wie in so vielen Dingen auch hier Ihre Vorbildfunktion. Leben Sie eine gute Fehlerkultur vor, thematisieren und korrigieren Sie entsprechendes Verhalten bei Ihren Mitarbeitern.